Die Sport-Woche an sich:
10:57 h Sport sind es geworden
davon war ich viermal laufen, dreimal radeln, zweimal schwimmen, und je einmal zum Krafttraining in der Muckibude und zum Rückenstabbi. Und nun beim Bootcamp
Statt des langen Laufs hab ich ja Samstag den schnellen Zehner gemacht,
und Sonntag dann etwas, was ich in der Form draussen noch nicht vorher gemacht hatte:
Beim Testevent des
Bootcamp am Mainzer Rheinufer vorm Schloss hab ich mit ca. 40 oder 50 anderen mitgemacht....
Das sollte 90 min gehen - incl der Pausen war es auch etwa so lang
Also bin ich für 11 Uhr da mal hin geradelt
Und irgendwie hat die Teilnahme schon Spaß gemacht, auch wenn mein rechter Oberschenkel von dem schnellen Lauf am Vortag immer mal jammerte

oder ein bisschen ziepte.
Da man noch kaum jemand kannte, war diese Team-Sache noch nicht so richtig drin, aber das wurde langsam.
4 nette fitte Trainer (2 Mann, 2 Frau) begrüßten uns
Gebrüllt wurde nicht

-auch wenn es Bootcamp heisst

- Aber gelegentlich wars schon mal laut und deutlich. Der eine Trainer drehte immer mal den Kopf zur Seite beim Sprechen - von meiner Seite weg fand ich das nicht so optimal... aber das hat man halt manchmal.
Zunächst wurde sich gemeinsam im großen Kreis warm gemacht, kleine Laufrunde, dann Dribblings auf der Stelle, Füße hinten hoch, Knie vorne hoch, Bein schwingen und kreisen, ... Hampelmann und solche Sachen, auch etwas Armkreisen, Hüftkreisen, .... dann einiges im Tabata-Stil, also immer 20-30 sec schnelle Übung, in den 10 sec dann wurde die nächste Übung kurz gezeigt, dann weiter... Sowas wie Kniehebelauf, Hand-to-hand-dribblings mit Partner, Kniebeuge Rücken an Rücken mit Partner, Armwechsel, Strecksprünge mit vorher-hinterher 3 Schritt-vor-oder zurück.... sehr dynamisch die Sache
Mein Partner für die Übungen war glücklicherweise einer aus meiner Triathlon-Gruppe, der aber auch noch nie so Bootcamp Kram gemacht hat... daher waren einige Lachanfälle inclusive
Und unser Timing bei den gemeinsamen! Strecksprüngen war zum piepen, und das ganze gewiss hochelegant!
Immer mal blieben Spaziergänger kurz stehen und beobachteten die Angelegenheit

, zwei Japaner machten sogar Fotos
Kleine Pause, in der wurden die Zirkelübungen erklärt, während dessen sind viele von uns gedribbelt oder gehüpft - ca. Null Grad Celsius und immer mal frischer Wind am sonnigen Rheinufer sind nix zum Herumstehen.
Dann gings in die Zirkelübungen, also 2 Zirkel mit je 6 verschiedenen Übungen wie Burpees (aus dem Liegestütz die Füße neben die Hände springen, dann einen Strecksprung, wieder in den Liegestütz springen; für Fortgeschrittene dann auch MIT Ausführen des Liegestütz einmal runter-hoch, dann wieder die Füße neben die Hände springen - für mich ohne runter - rauf, nur Stütz-position

), Liegestütz, Superman, Kniebeugen (mit Kettlebell, wer wollte), Superman, Käfer, YWT, Schiffchen, Monsterwalk (mit Gummiband um die Knöchel), Dribblings (auch mit Gummiband um die Knöchel), Bergsteiger, und die zwölfte fällt mir grad nicht mehr ein

.
Das war so platziert, dass immer eine Übung schlimm weh tun kann, und eine "geht grad so" abwechselnd... Für die Bodenübungen waren einige Matten da. An den betreffenden Stationen war auch je ein Zettel mit Kurztext und Strichmännchen, was zu tun war, zur Erinnerung, was zu tun war

... und eben die Gummibänder und die Kettlebells (Kugelhanteln) an den jeweiligen Stationen.
Der Gong rief immer zum Beenden der Übung (Burpees 15 Stück, alle anderen Übungen so lange Wiederholungen durchzuführen, bis alle, die grad an der Burpee-Station waren ihre 15 Stück hatten. Liegestütze durften auch aufm Knie durchgeführt werden, Superman auch mal mit angewinkelten Armen fliegen, wenn es sonst zu heftig war

... jeder konnte und durfte ein bisschen modifizieren, aber so ist es ja gedacht.
Nach jeder Station/Übung kam ein kurzer lockerer Lauf übers Kopfsteinpflaster mit 180 Grad Kurve und kurzer
Sprint (*aua*) eine geteerte Rampe hinauf ... bis wieder über die Mitte des Übungsplatzes, dann locker die Treppe runter und zur nächsten Station.
Da ging es dann gleich weiter.
Nach den ersten 12 Stationen gab es eine kurze Trinkpause, dann noch eine Runde.
Es war ein richtig hoher Frauenanteil dabei
Es waren keine alten Sportler dabei, und auch keine Dicken, bei Einigen höchstens mal ein bissl Extragewicht, vielleicht 5 kg zuviel oder so.
So zirka bei der Hälfte ging mir die Sprintfähigkeit verloren

,
ab da bin ich in der Laufpause (!) halt nur noch gelaufen

.... immerhin kam ich nach wie vor mit flinken Füßen die nicht vereiste Treppe gut runter.
Danach wurde abgeklatscht... und es gab im Kreis noch eine kleine Runde Dehnen, Gruppenfoto, ein 7-3-1- Klatschen mit Rufen (wollte der eine Trainer für sein Video

) , dann haben die noch ein bissl Werbung gemacht, und Kärtchen verteilt... und erzählt, daß sie beim Taff Mudder
edit: Toughmudder, also einem der Schlamm-Hindernisläufe, eine eigene Startgruppe haben
Ich denke, mit dieser Abwechslung aus kurz mit Tempowechsel laufen, dann eine Übung für einige Muskelgruppen, dann wieder laufen... und das 24 mal, ... so ist das bestimmt ein feines Training für so einen Hindernislauf, wie ich es im September vorhabe
so, genug erzählt...
danach hab wieder was warmes über gezogen und bin recht langsam in der herrlichen Sonne heim geradelt.... den Kaffee hatte ich mir dann aber auch verdient....
schönen Sonntag noch!
