Wie begründet sich eigentlich die Preispolitk der Stromversorger?
Bin gerade wieder dabei, meinen jährlichen Wechsel vorzubereiten. Dabei bin ich bei eprimo als Favoriten gelandet. Mit denen war ich vor einigen Jahren bereits vollauf zufrieden, was man von meinem letzten Lieferanten Immergrün leider nicht behaupten konnte. Die kWh kostet bei denen unabhängig vom Verbrauch mit 25,47 Ct immer gleich viel.
Mit meiner Standardverbrauchsangabe von 3000 kWh komme ich auf 107,10 € jährlichem Grundpreis abzüglich 104 € Sofortbonus und 120 € Bonus nach einem Jahr.
Gebe ich 3100 kWh ein, komme ich auf 107,10 € jährlichem Grundpreis abzüglich 108 € Sofortbonus
(+ 4 €) und 120 € Bonus nach einem Jahr. Dafür zahle ich den Abschlag für 100 kWh mehr = 25,47 €, also jeden Monat 2,12 € mehr als "Darlehen" an den Energieversorger. Für einen übers Jahr durchschnittlich gewährten Darlehensbetrag von ca. 13 € erhalte ich am Ende also 4 € "Zinsen". Coole Rendite.
Gebe ich 2500 kWh ein, komme ich auf 95,20 € jährlichem Grundpreis
(11,90 € eingespart) abzüglich 74 € Sofortbonus
(-30 €) und 77 € Bonus
(- 43 €) nach einem Jahr. Dafür zahle ich den Abschlag für 500 kWh weniger = 127,35 €, also jeden Monat 10,61 € weniger. Für einen übers Jahr durchschnittlich genommen Darlehensbetrag von ca. 64 € stehe ich am Ende also 61,10 € schlechter dar. Weniger coole Rendite.
Selbst wenn es sein könnte, dass ich nur 2500 kWh oder weniger brauche (dank meiner Umstellung auf LED-Beleuchtung habe ich in den vergangenen 7 Monaten seit dem Zählerwechsel nur ca. 1200 kWh verbraucht, obwohl ich wenig auf energiesparender Geschäftsreise war, aber jetzt kommt ja das Sauna-Halbjahr), sollte ich lieber einen Verbrauch von 3100 kWh annehmen und dem Stromversorger einen gut verzinsten Kredit gewähren

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Sie wollen doch verarscht werden, oder?