Ich denk mal ich erzähl wars über mein inneres Ich
Ich war am Ostersonntag mit meinem Rennrad bei Freunden wie jedes Jahr zum Osterbrunch. Wohlgelaunt nach sechs Stunden heftigster Konversation bestieg ich mein Gefährt um die 30 km nach Hause zu radeln.
Der Gegenwind blies heftig, da und dort Sonnenfenster, und 10 Minuten leichter Hagel führten zur Erkenntnis das das Abendteuer auch vor der eigenen Haustür lauert. Zufrieden im „Hier und Jetzt“ tobte Vivaldis „quattro stagioni“ (nicht die Pizza ,-)) in meinem Kopf, die frisch sprießenden Blumen am Straßenrand erinnerten mich an Wolferls faustischen Osterspaziergang (Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück …).
In diesem Moment der Seeligkeit begannen die Tränen zu fließen den im gleichen Augenblick wurde mir wieder bewusst das die Menschheit Dank Dummheit, Engstirnigkeit und Bequemlichkeit ihren Untergang in raschester Weise (evolutiv gesprochen) herbeiführt.
Als Biologe weiß ich dass es Unsinn ist rote Listen zu führen denn die Tierwelt wird in zwei Generationen faktisch ausgerottet sein. Wozu braucht man denn eine Artenvielfalt.
Es wird auch in 50 Jahren keine Atommüllentlagerstätten geben aber mehr Atommüllproduzenten. Das Aufschließen der letzten Ölschieferlagerstätten macht die unberührten Flecken der Erde zu Abraumhalden … .
Die Liste ist endlos.
Und da Rede ich noch nicht einmal von Klimaerwärmung und umkippenden Weltmeeren
wo nur noch das wann die Frage ist.
Erheitert und ein bisschen unterzuckert erinnerte ich mich an den Witz:
Treffen sich zwei bewohnbare Planeten.
Fragt der Eine: warum bist du so grau?
Sagt der Andere: eine Infektion mit Homo sapiens.
Antwortet der Erste: Oh, kenn ich, ging bei mir rasch vorbei.
Deshalb lebe ich im hier und jetzt, zuviel Denken und Wissen macht nur trübsinnig.
sodale, hehe, so Dinge rattern bei mir öfters durch die Birne, besonders bei den nüchternGa1geradle.