Ja, wie das Schicksal so spielt
Nachdem Raimund drüben ja von einem Hund gebissen wurde und einige Emotionen aufkamen, dachte ich mir die letzten Tage, wie gut es mittlerweile mit mir und Hunden läuft. Mit dem MTB fahre ich langsam ran(Beim Laufen, äh Traben muss ich nicht langsamer machen

und hörbar bin ich wohl auch

) Hund wird am Rand festgehalten, ich winke freundlich, ein "Gerne" oder anderes Freundliches kommt zurück

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Heute dachte ich, 99 von 100 Fällen klappen so super, den einen muss halt vermeiden. In Wirklichkeit waren es seit meinem letzten richtig bösen Zwischenfall bestimmt schon 999 gute, aber eigentlich ist ein Ausreißer schon zuviel

. Heute in einer Gegend, wo ich sonst nie jemanden treffe, ein Schäferhund 100m auf dem Feld. Ich stoppe sofort, schaue bewusst nicht zu ihm. Egal, nach 2-3 Sekunden bemerkt er mich, saust (beneidenswert) schnell heran, kläfft wild und probiert mehrere Scheinattacken. Seine Besitzerin ruft aus 150m Entfernung, ihm macht die Sache aber Spaß, hat er halt einen Dummen gefunden
Irgendwann wird es ihm zu langweilig und er saust wieder weg. Seine Besitzerin nimmt ihn an die Leine, ruft immerhin "Entschuldigung" und geht von dannen. Ich bleibe etwas betröppelt stehen, bevor ich weiter trabe. Wirklich gefährlich fand ich es heute zwar nicht, aber ein Biss hätte schon gereicht, eventuell Roth ade und wie es einem anderen Läufer bei uns passierte(Wunde nicht beachtet, infisziert, wochenlang in Lebensgefahr auf Intensiv, jetzt monatelang Pflegefall

). So was geht einem schon durch den Kopf. Ich mag eigentlich Hunde(Bruno ist ja wohl auch so ein Liebenswerter

), hatte früher selber einen, aber können die Besitzer nicht besser aufpassen? Wie würde es ihnen gefallen, wenn ich vor ihnen wild schreiend mit einem Messer rumfuchteln würde oder sie auch nur sie abschlecken und anschlappern würde

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Irgendwann würde es mich ja echt mal reizen
