Sonntag Heilbronn, da meine Nase doch noch weitgehend frei blieb, also die Hoffnung auf die lediglich üblichen eingebildeten Wehwechen vor einem Rennen bestand.
Einchecken klappte super. Die Wettervorhersage lautete auf einen trockenen Tag, was auch der Stadionsprecher bestätigte.
5 Minuten später fing der Regen an

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Beim Einschwimmen zerrte ich mir etwas die linke Schulter, dass muss ich auch nach 12 Rennen noch besser üben

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Schwimmen klappte trotzdem recht gut, nach 500m war ich fast allein, irgendwann war massenweise Platz um mich rum. So viel hatte ich noch nie. Ok., Besenwagen können zum Glück nicht schwimmen

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Beim Wechseln brach ich mit Sicherheit den Rekord

Gemütlich abtrocknen, Championchip an, wieder aus, weil ich heute, um die Muskeln zu stabilisieren, meine langen Socken anziehe und das dauert

, ebenso langes Trikot und ärmellose Windjacke, kurz geträumt, CC wieder drüber, Sachen verräumt, neben mir kommen und gehen die Leute, wie kann man es nur so eilig haben

Letztlich mit Radschuhen durch die mehrere hundert Meter lange Wechselzone gehumpelt, was meine Achillessehne stimulierte

, dann aufs nasse Rad und ganz, ganz

langsam los.
Die Strecke war mir unbekannt, hatte einige winklige Abfahrten sowie stellenweise nicht so tollen Belag, bzw. Schlaglöcher, war insgesamt aber recht schön in toller Landschaft

. Diverse Versuche in Aero zu fahren ließ ich schnell bleiben, da es eh fast nur auf und ab ging, bzw. der sehr böige Wind mich Leichtgewicht mehrmals fast verwehte
Irgendwann zweifelte ich schier, ob ich auf der richtigen Strecke bin, vor mir keiner, hinter mir keiner

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Erst am nächsten Hügel sammelte ich dann noch mal wieder jemand verirrten ein.

Die erste Hälfte hatte fast überwiegend starken Gegenwind, dafür waren die letzten Kilometer ein Genuß
Wieder die ewiglange Wechselzone, rein in die Laufschuhe und losgetrabt. Die Stimmung an der Strecke war gut, viele Zuschauer, vorallem meine Lieben

sowie einige Vereinskameraden. Da ich nicht wusste, ob meine Achillessehne hält, hielt ich mich tempomässig zurück, ok. vielleicht auch Ausrede

Das Feintuning meines rechten Beins stimmt leider weiterhin nicht, mal stampfte, mal streifte ich, aber außer einem gerade noch aufgefangenen Stolperer ohne größere Probleme. Irgendwann war ich im Ziel
Mein erster Triathlon mit gesicherter MS, mein 13. insgesamt. Und ich sags mal positiv, außer meiner allerersten Chaos-MD in Erlangen wohl der einzige, bei dem ich bei stabil bleibender MS Chancen auf eine neue Bestzeit hätte
Ich hatte weder Uhr noch Tacho noch Zeitdruck. Meine daheim erforschten Zeiten:
SW 2000m in 40.37 min, für GA1 und lädierte Schulter voll zufrieden
Wechsel waren mindestens 14 Minuten, dann blieben beim Radeln für 70 Km und ca. 650 Höhenmeter 2.30 Stunden, für viele eher peinlich, aber wäre etwa im Zielbereich von 6.30 Std. für Roth.
GA1 Laufen mit 1.20 Std. für 15 Km passte auch, Achilles muckte, aber hielt.