wehaka hat geschrieben:
Sportfreundin,
hältst du es für möglich, dass zwischen dem Ergebnis und dem Trainings- und Fitnesszustand ein Zusammenhang besteht?
Oder ist es arrogant, das anzunehmen? Dass du uns deshalb als einfältig u.a. bezeichnest, finde ich etwas ärgerlich.
Am Besten gehst du heute Abend eine Runde laufen. Kann man prima bei entspannen und nachdenken oder sich abreagieren - so wie man´s halt braucht.

falls du es noch nicht mitbekommen hast: ich laufe am sonntag selbst einen marathon.

ich geh heute also nicht laufen, sondern nur morgen und übermorgen kurz. streng nach trainingsplan, wie es sich gehört. und falls es am sonntag wider erwarten mehr als 30° haben wird, braucht sich keiner zu wundern, wenn ich 4:40 laufe. obwohl ich doch trainiert habe. aber lieber gehe ich, als dass ich tot umkippe.

Und genau da liegt denke ich eines der Probleme. Du weisst wann du besser gehst oder eventuell wenn es gar nicht läuft sogar wann du besser aussteigst weil du dich und deine Leistungsfähigkeit einschätzen kannst.
Ich bin sicher das von den Leuten, die in Chicago ins Krankenhaus mussten weit über 50% ihre eigene Leistungsfähigkeit total überschätzt haben. Und das hat erst mal nichts damit zu tun ob ich den Marathon in 3h oder in 6h laufe. Nur ist die Wahrscheinlichkeit bei einem 6h Läufer halt entsprechend höher (jemand der 3h läuft macht das ja eher nicht zum ersten mal). Aber inwieweit kann man hierfür den Veranstalter verantwortlich machen? Wer soll das den besser einschätzen können als der Athlet selbst? Wenn ich merke ich kann nicht mehr steige ich aus ... und laufe nicht weiter bis ich umkippe.